Autor: Jutta Breitschwerd

  • Father, The Hour Has Come

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  • Moral Bene­fits of Wisdom

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  • Let’s See A Post With For­mat­ting Examples

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  • Gemein­de­ent­wick­lungs­kon­zept in Kirch­zar­ten — Prä­sen­ta­ti­on im öffent­li­chen Raum

    Das Gemein­de­ent­wick­lungs­kon­zept (GEK) ist erstellt und dient als Grund­la­ge für die zukünf­ti­ge Ent­wick­lung. Alle gesam­mel­ten Ideen und Vor­schlä­ge der Bürger:innen wur­den von der Gemein­de und der Ver­wal­tung geprüft und prio­ri­siert. Im GEK fin­den sich kurz‑, mit­tel- und lang­fris­ti­ge Maß­nah­men, die Kirch­zar­ten noch lebens­wer­ter machen. 

    Damit das GEK nicht in Ver­ges­sen­heit gerät, son­dern prä­sent bleibt, wer­den die 2015 ent­stan­de­nen Mei­len­stei­ne im Ort (Kunst­ob­jek­te) genutzt, um auf The­men des GEK auf­merk­sam zu machen und die­se im öffent­li­chen Raum sicht­bar zu machen. 

    Pres­se

    • Mehr Infor­ma­tio­nen zum GEK lesen Sie in die­sem Arti­kel.
    • Mehr zu den Mei­len­stei­nen lesen Sie hier.
  • Bürger:innenwerkstatt Umkirch — Ideen für die Zukunft der Gemeinde

    Die Gemein­de Umkirch aktua­li­siert ihr Gemein­de­ent­wick­lungs­kon­zept und hat die Bür­ger­schaft in einem breit ange­leg­ten Bür­ger­be­tei­li­gungs­pro­zess ein­ge­la­den, sich an der Gestal­tung zu betei­li­gen. Am 08. Febru­ar 2023 fand im Bür­ger­saal eine Bür­ger­werk­statt statt, bei der die aktu­el­len Pla­nun­gen der Gemein­de und die bis­he­ri­gen Betei­li­gungs­er­geb­nis­se vor­ge­stellt wur­den. Über 80 Umkir­cher Ein­woh­ner und Ein­woh­ne­rin­nen kamen, um sich zu infor­mie­ren, zu dis­ku­tie­ren und ihre Ideen einzubringen.

    Abb. 1: Bür­ger­werk­statt Umkirch

    Bür­ger­meis­ter Wal­ter Laub freu­te sich über den vol­len Saal, als er in sei­ner Begrü­ßung The­men und Zie­le des Abends skiz­zier­te. Dann wur­den die bis­he­ri­gen Betei­li­gungs­er­geb­nis­se zusam­men­ge­fasst: die Kin­der der Klas­se 3c der Grund­schu­le Umkirch waren selbst erschie­nen, um dem Publi­kum ihre Wün­sche und Ideen für den Ort zu prä­sen­tie­ren, die sie nach einer Orts­be­ge­hung im Herbst gesam­melt und auf zwei Pla­ka­ten doku­men­tiert hat­ten. Die Kin­der beton­ten, wie schön Umkirch sei und wie ger­ne sie in ihrem Ort leben. Ent­wick­lungs­schwer­punk­te sahen sie vor allem in einer noch attrak­ti­ve­ren Gestal­tung der Spiel- und Frei­zeit­flä­chen und in der Redu­zie­rung von Ver­kehrs­ri­si­ken, die sie detail­liert aufzeigten.

    Abb. 2: Kin­der der Klas­se 3c stel­len ihre Ergeb­nis­se vor

    Räu­me, an denen sich Grup­pen spon­tan tref­fen kön­nen, ohne zu stö­ren und gestört zu wer­den – das war ein Schwer­punkt­the­ma der Jugend­li­chen. Zu die­sem The­ma erstell­ten Jugend­li­che des Ortes unter Lei­tung des JuZe Umkirch im Herbst eine Film­do­ku­men­ta­ti­on, die in der Bür­ger­werk­statt urauf­ge­führt wur­de (Jetzt online unter: https://kommune-gestalten.de/umkirch/filmdoku/).

    Auch in der Bür­ger­um­fra­ge, die Dr. Jut­ta Breit­schwerd vom Insti­tut für kom­mu­ni­ka­ti­ves Han­deln im Anschluss vor­stell­te, lag der Wunsch nach der Inte­gra­ti­on Jugend­li­cher weit vor­ne auf der Prio­ri­tä­ten­lis­te. Ein Ziel, das durch die Stär­kung der Ver­ei­ne und die Wei­ter­ent­wick­lung der Sport­stät­ten, die eben­falls in den Top drei der wich­ti­gen Zie­le im Hand­lungs­feld sozia­le Infra­struk­tur lagen, mit ver­wirk­licht wer­den kann. Wei­te­re Schwer­punk­te der Orts­ent­wick­lung wies die Umfra­ge in den The­men­fel­dern Ver­kehr (Ver­kehrs­be­las­tung, Par­ken und Vers­si­cher­heit), Städ­te­bau (Attrak­ti­vi­tät des Ortes und Auf­ent­halts­qua­li­tät) und Nach­hal­tig­keit (Kli­ma­schutz) aus.

    Im Anschluss an die Prä­sen­ta­ti­on der Betei­li­gungs­er­geb­nis­se zeig­te Bür­ger­meis­ter Wal­ter Laub den Stand der aktu­el­len Orts­ent­wick­lung auf: Zu den Pflicht­auf­ga­ben der Gemein­de gehö­ren die Erwei­te­rung der Grund­schu­le sowie der Kita und der geplan­te Neu­bau des Feu­er­wehr­ge­rä­te­hau­ses, über deren Ent­wick­lungs­stand infor­miert wur­de. Mit der Dar­stel­lung des Quar­tiers am Mühl­bach und des Neu­bau­ge­biets Heger-Are­al skiz­zier­te Laub zudem die anste­hen­den gro­ßen Pro­jek­te der Ortsentwicklung.

    Dann kamen die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger zum Zug. Im Anschluss an die Prä­sen­ta­ti­on konn­ten sie zwi­schen den ver­schie­de­nen Stän­den eines „Markt­plat­zes“ fla­nie­ren, sich infor­mie­ren und diskutieren.

    Fol­gen­de The­men­stän­de wur­den präsentiert:

    • Stand 1: Städ­te­bau­li­che Ent­wick­lung
      (Mat­thi­as Weber, Kom­mu­nal­Kon­zept Sanie­rungs­ge­sell­schaft mbH)
    • Stand 2: Mobi­li­tät und Ver­kehr
      (Flo­ri­an Mül­lerschön, Bau­amts­lei­tung Gemein­de Umkirch)
    • Stand 3: Nach­hal­tig­keit und Kli­ma­schutz
      (Mar­kus Speck, Lei­tung Rech­nungs­amt, Gemein­de Umkirch))
    • Stand 4: Sozia­le Infra­struk­tur
      (Anne Beetz und Jut­ta Breit­schwerd, Insti­tut für kom­mu­ni­ka­ti­ves Handeln)
    Abb. 3: Dis­kus­sio­nen an den Marktständen

    Vie­le Teil­neh­men­de nutz­ten die Gele­gen­heit, eige­ne Ideen und Vor­schlä­ge zu den Hand­lungs­fel­dern „anzu­zet­teln“. Gesprächs­schwer­punkt war dabei vor allem die sozia­le Infra­struk­tur. Hier ging es bei­spiels­wei­se um eine zeit­ge­mä­ße Wei­ter­ent­wick­lung der Sport­stät­ten, um vor allem das Sport- und Frei­zeit­an­ge­bot für Kin­der und Jugend­li­che im Ort attrak­tiv zu hal­ten. Wich­tig ist hier­bei auch die Unter­stüt­zung der Ver­ei­ne, die einen Groß­teil die­ser Ange­bo­te bereit­stel­len. Ein Gene­ra­tio­nen-Netz­werk und der Aus­bau des bis­he­ri­gen Senior:innentreffs wur­de eben­so ange­regt wie eine Schaf­fung nicht­kom­mer­zi­el­ler Treff­punk­te für Alle.

    Beim The­ma Ver­kehr ging es um Mög­lich­kei­ten der Ent­schär­fung kri­ti­scher Ver­kehrs­si­tua­tio­nen. Hier muss die Gemein­de mit dem Land­kreis und über­ge­ord­ne­ten Behör­den zusam­men­ar­bei­ten, um mög­li­che Ver­bes­se­run­gen durch­zu­set­zen. Wei­te­re Schwer­punk­te waren Park­re­ge­lun­gen und die Mög­lich­kei­ten der Redu­zie­rung von Verkehrsbelastungen.

    In der städ­te­bau­li­chen Ent­wick­lung wur­de über die Bele­bung der in den letz­ten Jah­ren erneu­er­ten Orts­struk­tu­ren gespro­chen, bei­spiels­wei­se durch Quar­tiers­treffs und die Schaf­fung wei­te­rer Sitzgelegenheiten.

    Kein ein­heit­li­ches Stim­mungs­bild gab es zur Fra­ge der wei­te­ren Sied­lungs­ent­wick­lung: Zwar wird neu­er Wohn­raum drin­gend gebraucht, aber eini­ge der bereits Ansäs­si­gen fürch­ten durch wei­te­ren Zuzug eine Über­las­tung der Infra­struk­tu­ren. Ein wei­te­res Span­nungs­feld war in der Dis­kus­si­on die Fra­ge, ob Wohn­raum flä­chen- und res­sour­cen­spa­rend in der wei­te­ren Innen­ver­dich­tung geschaf­fen wer­den soll, oder exten­siv mit weni­gen Geschos­sen und auf groß­zü­gi­ge­ren Flächen.

    Im The­men­feld Nach­hal­tig­keit und Kli­ma­schutz wur­de die Aus­wei­tung der Pho­to­vol­ta­ik-Nut­zung bespro­chen. Eine Mög­lich­keit könn­te hier die Grün­dung einer Solar-Genos­sen­schaft sein. Zur Wär­me­ge­win­nung wur­den ein Aus­bau der Nah­wär­me und die Mög­lich­keit von Erd­wär­me­boh­run­gen erörtert.

    Zum Abschluss prä­sen­tier­ten die Mode­rie­ren­den der Stän­de im Ple­num eine Zusam­men­fas­sung der Dis­kus­si­on und der gesam­mel­ten Vor­schlä­ge. An beson­ders drän­gen­den The­men wie dem Sport­stät­ten­kon­zept, den Sport- und Frei­zeit­an­ge­bo­ten, der Ver­kehrs­si­cher­heit und der Sied­lungs­ent­wick­lung wur­de dann – teil­wei­se mit viel Herz­blut — gemein­sam wei­ter diskutiert.

    Pres­se

    • Eine wei­te­re Zusam­men­fas­sung und Ein­schät­zung der Werk­statt kön­nen Sie hier lesen. 
    • Mehr zum The­ma Wohn­raum in Umkirch und die Mei­nung der Bürger:innen lesen Sie hier.
  • Gemein­de­ent­wick­lungs­kon­zept in Ettenheim

    In Etten­heim wur­de das Gemein­de­ent­wick­lungs­kon­zept (GEK) fer­tig­ge­stellt. Die Bür­ger­be­tei­li­gung hat das GEK maß­geb­lich beein­flusst, indem die Bürger:innen die Chan­ce hat­ten, ihre Mei­nung zu äußern und die Zukunft Etten­heims mit­zu­ge­stal­ten. Alle Ideen und Vor­schlä­ge wur­den im Gemein­de­rat dis­ku­tiert und geprüft. Im GEK sind Maß­nah­men nach fol­gen­den The­men­fel­dern zuge­ord­net: Städ­te­bau­li­che Ent­wick­lung; Mobi­li­tät und Ver­kehr; Wirt­schaft, Nah­ver­sor­gung und Tou­ris­mus; Nach­hal­tig­keit und Natur­er­hal­tung.

    Pres­se

    • Mehr zum GEK Etten­heim kön­nen Sie in die­sem Arti­kel lesen.
  • Kin­der­be­tei­li­gung in Umkirch- Ortsrallye

    Am Frei­tag, den 21. Okto­ber 2022, tra­fen sich die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Klas­se 3c im Rah­men des Gemein­de­ent­wick­lungs­kon­zepts Umkirch zu einer Orts­ral­lye. Hier­bei konn­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler die guten und schlech­ten Sei­ten von Umkirch doku­men­tie­ren und mit ihren eige­nen Ideen Umset­zungs­vor­schlä­ge machen.

    Zunächst erhiel­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler eine Ein­füh­rung in die Mög­lich­kei­ten der Orts­ent­wick­lung. Danach ging es nach drau­ßen. Trotz schlech­ten Wet­ters und Regen durch­strei­fen die Kin­der in zwei Grup­pen, in Beglei­tung von Phil­ipp Klöp­fer und Mathieu Cru­zel von der Grund­schu­le Umkirch, Seli­na Kurz, Kom­mu­nal­Kon­zept Sanie­rungs­ge­sell­schaft mbH und Dr. Jut­ta Breit­schwerd, Insti­tut für kom­mu­ni­ka­ti­ves Han­deln den Ort mit der Auf­ga­be, Vor­zü­ge und Nach­tei­le ihres Ortes und ihre Ent­wick­lungs­vor­schlä­ge zu dokumentieren.

    Abb. 1: Gute Ideen bei schlech­tem Wet­ter: Durch den Regen las­sen sich die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der 3c von nichts abhalten

    Gemein­sam leg­ten die Kin­der auf der Kar­te eine Rou­te fest, auf der Sie den Ort durch­strei­fen woll­ten. Auf dem Weg mach­ten sie auf eini­ge ihrer Lieb­lings­or­te auf­merk­sam, z. B. die alte Müh­le, den Bach­lauf am Heue­le oder die neue Orts­mit­te. Ver­bes­se­rungs­po­ten­zi­al fan­den die Kin­der bei mög­li­chen Gefah­ren­si­tua­tio­nen im Stra­ßen­ver­kehr und sie brach­ten eini­ge Ideen zur Gestal­tung der Spiel- und Sport­plät­ze Umkirchs mit zurück ins Klassenzimmer.

    Dort berei­te­ten die Kin­der direkt im Anschluss an ihre Orts­be­ge­hung die Ergeb­nis­se auf und stell­ten sie noch am glei­chen Vor­mit­tag Herrn Bür­ger­meis­ter Wal­ter Laub vor. Die­ser wür­dig­te die Vor­schlä­ge und erklär­te, wie sie in das Gemein­de­ent­wick­lungs­kon­zept ein­flie­ßen kön­nen und wel­che Umset­zungs­mög­lich­kei­ten für die jewei­li­gen Ideen der Schü­ler und Schü­le­rin­nen bestehen. Man­che der Ideen der Kin­der, wie die Aus­stat­tung des Bas­ket­ball­plat­zes mit einem Son­nen- und Regen­dach sei­en beden­kens­wert, aber teu­er. Leich­ter zu rea­li­sie­ren wäre da die Über­da­chung der Bus­hal­te­stel­le im Brünn­le­acker, die die Kin­der vor­schlu­gen. Und ein neu­er Müll­ei­mer für die Hin­ter­las­sen­schaf­ten des Hun­des Flo­cke, der von sei­ner klei­nen Besit­ze­rin regel­mä­ßig bei der alten Müh­le aus­ge­führt wird, ist auf jeden Fall möglich.

    Abb. 2: Gekonnt prä­sen­tie­ren die Kin­der ihre Ergeb­nis­se Bür­ger­meis­ter Wal­ter Laub
  • Kin­der­be­tei­li­gung in Sulz­burg — Ortsrallye

    Am Don­ners­tag, den 30. Juni 2022, tra­fen sich die Schü­le­rin­nen und Schü­ler des Schü­ler­ra­tes der Grund­schu­le im Rah­men des Gemein­de­ent­wick­lungs­kon­zepts Sulz­burg zu einer Orts­ral­lye. Hier­bei konn­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler die guten und schlech­ten Sei­ten von Sulz­burg doku­men­tier­ten und Ent­wick­lungs­vor­schlä­ge machen.

    Zunächst erhiel­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler eine Ein­füh­rung in die Mög­lich­kei­ten der Orts­ent­wick­lung. Danach ging es nach drau­ßen. In zwei Grup­pen durch­streif­ten die Kin­der in Beglei­tung von Caro­lin Kraft, Schul­so­zi­al­ar­beit, Seli­na Kurz, Kom­mu­nal­kon­zept Sanie­rungs­ge­sell­schaft mbH und Dr. Jut­ta Breit­schwerd, Insti­tut für kom­mu­ni­ka­ti­ves Han­deln den Ort mit der Auf­ga­be, Vor­zü­ge und Nach­tei­le ihres Ortes und Ent­wick­lungs­vor­schlä­ge zu dokumentieren.

    Nach der Orts­be­ge­hung berei­te­ten die Kin­der gemein­sam ihre Ergeb­nis­se auf und stell­ten sie noch am glei­chen Vor­mit­tag Herrn Bür­ger­meis­ter Dirk Blens in der Aula der Ernst-Leitz-Schu­le vor. Die­ser wür­dig­te die Ergeb­nis­se der Kin­der und erklär­te ihnen, wie ihre Vor­schlä­ge in das Gemein­de­ent­wick­lungs­kon­zept ein­flie­ßen wer­den und wel­che Umset­zungs­mög­lich­kei­ten bestehen.

    Die Ergeb­nis­se wur­den bei der Zukunfts­werk­statt von den Kin­dern präsentiert.

  • Jugend­hea­ring in Vogts­burg am Kai­ser­stuhl — Ideen­samm­lung und Graf­fi­ti für die Vogts­bur­ger Zukunft

    Wie soll sich Vogts­burg im Kai­ser­stuhl zukünf­tig ent­wi­ckeln und wel­che Ideen kön­nen Vogts­burg jugend­ge­rech­ter machen? Die­se Fra­ge – und mehr – wur­den beim Jugend­hea­ring diskutiert.

    Am 23. Juni 2022 haben 9 Jugend­li­che gemein­sam mit dem Bür­ger­meis­ter Ben­ja­min Bohn und Stadtplaner:innen in einem 3‑stündigen Jugend­hea­ring Ideen und Vor­schlä­ge gesam­melt, wie sie sich ein jugend­ge­rech­tes Vogts­burg im Kai­ser­stuhl vor­stel­len. Die gesam­mel­ten Ideen wur­den mit Hil­fe des Spray­ers Andre­as Ernst in einer Graf­fi­ti­wand krea­tiv festgehalten.

    Fol­gen­de Wün­sche und Ideen haben die Jugend­li­chen gesammelt:

    Jugend­li­che brau­chen Plät­ze, an denen sie sich tref­fen, auf­hal­ten und spie­len kön­nen. Wie stel­len sich die Jugend­li­chen einen sol­chen Treff­punkt in Vogts­burg am Kai­ser­stuhl vor? Der Treff­punkt soll für alle gut erreich­bar sein. Sitz­mög­lich­kei­ten in Schat­ten und Son­ne, frei­es W‑Lan und ein Auto­mat mit Geträn­ken und Snacks sol­len die Auf­ent­halts­qua­li­tät stei­gern. Auch ein Pavil­lon, um bei Regen eine Alter­na­ti­ve zu schaf­fen, soll geplant wer­den. Gewünscht wur­de die Ver­bin­dung von Treff­punkt und Sport. Ein Skate­park, ein Kicker oder ein Fuß­ball­platz wür­den den Treff­punkt für vie­le Jugend­li­che attrak­tiv machen. Als Ent­ste­hungs­ort des neu­en Treff­punkts wur­de der sich in Pla­nung befin­den­de Sport­platz in Burk­heim oder nahe der Schu­le in Ober­rot­weil von den Jugend­li­chen vor­ge­schla­gen.
    Auch über wei­te­re Frei­zeit­mög­lich­kei­ten wur­de gespro­chen. Ein klei­nes Fit­ness­stu­dio und ein Kampf­sport­ver­ein könn­ten das aktu­el­le Ver­eins­an­ge­bot erwei­tern. Auch eine grö­ße­re Biblio­thek mit einer Aus­wahl an Jugend- und Lern­bü­chern und dem Ange­bot von Lern­plät­zen wur­de gewünscht.

    Auch über das The­men­feld Mobi­li­tät und Ver­kehr wur­de dis­ku­tiert. Neben ein­zel­nen Stra­ßen­sa­nie­run­gen, Pla­nung von Rad­we­gen und Geschwin­dig­keits­kon­trol­len, wur­de vor allem über den öffent­li­chen Nah­ver­kehr gespro­chen. Bus­se (auch nach 18 Uhr) und Züge (bis ca. 2 Uhr nachts) sol­len län­ger fah­ren. Zudem wäre eine Tak­tung der Züge alle hal­be Stun­de und eine Anpas­sung an die Schul­zei­ten wün­schens­wert. Außer­dem soll der Bus die Schlei­fe bis nach Schel­in­gen fah­ren, damit die Jugend­li­chen mit Wohn­ort in Schel­in­gen am Nach­mit­tag nach Hau­se kommen.

    Im The­men­feld tech­ni­sche Infra­struk­tur wur­de beson­ders über Inter­net und Beleuch­tung gespro­chen. Die Aus­wei­tung von frei­em W‑Lan an Treff­punk­ten und am Bahn­hof in Ober­rot­weil ist wün­schens­wert. Auch der Aus­bau des Mobil­funk­net­zes wur­de als wich­tig ein­ge­stuft.
    Der Weg vom Bahn­hof Burk­heim bis zur Kreuz-Post und im Brei­te Weg in Schel­in­gen muss beleuch­tet wer­den, um einen siche­ren Nach­hau­se­weg zu gewährleisten.

    Der Aus­bau der Gas­tro­no­mie soll in Form von einer Eis­die­le, einem Bäcker und einem Imbiss mit Piz­za oder Döner erfol­gen. Sitz­mög­lich­kei­ten schaf­fen auch dort einen neu­en Treff­punkt. Ein Dorf­la­den oder ein Bäcker in Schel­in­gen, Ober­ber­gen und Burk­heim kön­nen das Nah­ver­sor­gungs­an­ge­bot erwei­tern. Ist die Betrei­bung eines Dorf­la­dens nicht mög­lich, wur­de als Alter­na­ti­ve ein Auto­mat mit Grund­nah­rungs­mit­teln, Geträn­ken und Snacks vor­ge­schla­gen. Der Weck­le­wa­gen müss­te sein Ange­bot erwei­tern, damit auch die Schel­in­ger mit Bröt­chen ver­sorgt wer­den kön­nen. Auch die Eröff­nung eines Unver­packt-Ladens war ein Wunsch. Es wur­de ange­regt beim Ede­ka nach­zu­fra­gen, ob eine Unver­packt-Abtei­lung inte­griert wer­den könnte.

    Nach der Ideen­samm­lung haben die Jugend­li­chen die Ideen auf einer Wand in Form von Graf­fi­tis fest­ge­hal­ten. Bestau­nen kön­nen Sie die­se auf dem Spiel­platz in Burk­heim bei der Lazarus-von-Schwendi-Halle.

    Die Ideen und Vor­schlä­ge wur­den in die Zie­le- und Maß­nah­men­lis­te des Gemein­de­ent­wick­lungs­kon­zepts mit auf­ge­nom­men und vom Gemein­de­rat diskutiert.

  • Bürger:innenwerkstatt in Herold­statt — Chan­cen für die Dorfmitten

    Wie kön­nen sich die Dorf­mit­ten Enn­a­beu­ren und Sont­heim mit Hil­fe der För­de­rung aus dem Lan­des­sa­nie­rungs­pro­gramm opti­mal ent­wi­ckeln? Die­se Fra­ge – und mehr – dis­ku­tier­ten etwa 40 Herold­stat­ter Bür­ge­rin­nen und Bür­ger am Sams­tag in einer Bür­ger­werk­statt. Ziel war es, die in der bis­he­ri­gen Bür­ger­be­tei­li­gung gesam­mel­ten Ideen und Anre­gun­gen zu kon­kre­ti­sie­ren und auch über The­men zu spre­chen, zu denen unter­schied­li­che Ziel­vor­stel­lun­gen bestehen.

    „Grund­la­ge einer jeden städ­te­bau­li­chen Erneue­rung ist, dass sie von der brei­ten Bür­ger­schaft getra­gen wird“, beton­te Bür­ger­meis­ter Micha­el Weber in sei­ner Begrü­ßungs­re­de und zeig­te die The­men auf, die im Rah­men der Sanie­rung für Herold­statt in der Dis­kus­si­on sind: Wol­len wir eine wohn­li­che oder gewerb­li­che Nach­ver­dich­tung in den Sanie­rungs­ge­bie­ten, und in wel­chem Grad? Wel­che Chan­cen kön­nen für eine Ver­än­de­rung der Ver­kehrs­füh­rung oder Ver­kehrs­be­ru­hi­gung ergrif­fen wer­den? Wel­che posi­ti­ve Wir­kung haben die Sanie­rungs­vor­ha­ben für die loka­le Kul­tur und den Tourismus?

    Zunächst fass­te Jut­ta Breit­schwerd vom Insti­tut für kom­mu­ni­ka­ti­ves Han­deln die Ergeb­nis­se, der im Win­ter 2021 durch­ge­führ­ten Bür­ger­um­fra­ge, zusam­men. Die Teil­neh­men­den gaben der Gemein­de ein deut­li­ches Man­dat mit auf den Weg, aktiv und steu­ernd in den Gestal­tungs­pro­zess ein­zu­grei­fen. Maß­ga­be soll dabei ein Grad der Ver­dich­tung sein, der sich mit dem Erhalt des dörf­li­chen Cha­rak­ters der bei­den Dorf­mit­ten ver­ein­ba­ren lässt. Im Anschluss dar­an zeig­te Cle­mens Küns­ter vom Büro Küns­ter Stadt­ent­wick­lung und Stadt­pla­nung Rea­li­sie­rungs­ideen auf und ver­an­schau­lich­te an Bei­spie­len wie dem Dorf­haus, wel­che Wohn­for­men einer leben­di­gen Dorf­ge­mein­schaft för­der­lich sind.

    „Jetzt bit­te But­ter bei die Fische“, wünsch­te sich Micha­el Weber nach den Impuls­vor­trä­gen und bat die Teil­neh­men­den zur Dis­kus­si­on. An fünf Stän­den mit unter­schied­li­chen The­men­schwer­punk­ten wur­de über Gestal­tungs­ideen, Wün­sche und Beden­ken dis­ku­tiert, und auf Kar­ten wur­den alle genann­ten Aspek­te von der jewei­li­gen Mode­ra­ti­on festgehalten:

    In Enn­a­beu­ren soll die Auf­ent­halts­qua­li­tät erhöht wer­den. Hier soll ein Dorf­kern mit Ver­weil­ch­a­rak­ter geschaf­fen wer­den. Öffent­li­che Plät­ze sol­len als Treff­punk­te gestal­tet wer­den, und auch im pri­va­ten Bereich wur­den Mög­lich­kei­ten der Begeg­nung skiz­ziert. Die mög­li­che Errich­tung von soge­nann­ten Dorf­häu­sern schafft sowohl pri­va­te Frei­flä­chen als auch gemein­sa­me Hof­räu­me als Kom­mu­ni­ka­ti­ons­be­reich. Eine Opti­mie­rung des Ver­kehrs­flus­ses, des Stra­ßen­raums der Bus­hal­te­stel­len und Fahr­rad­stän­der run­den die Neu­ge­stal­tung ab. 

    Für Sont­heim kris­tal­li­sier­te sich als Dis­kus­si­ons­schwer­punkt die Frei­flä­che ent­lang der Lan­gen Stra­ße her­aus. Die Grün- und Spiel­flä­che wird rege genutzt und soll, wenn mög­lich, schö­ner gestal­tet, aber nicht sub­stan­zi­ell ver­än­dert wer­den. Wich­tig war eini­gen Teil­neh­men­den der Erhalt der Bäu­me. Die Sanie­rung des Rats­kel­lers wur­de gewünscht. Auch hier soll im Rah­men des Lan­des­sa­nie­rungs­pro­gramms der Stra­ßen­raum und die Ver­kehrs­füh­rung ver­bes­sert werden.

    In der neu­en Orts­mit­te wird eine neue Flä­che für eine bar­rie­re­freie Bus­hal­te­stel­le gesucht. Davon abge­se­hen soll die neue Orts­mit­te weit­ge­hend so erhal­ten wer­den, wie sie ist. Sie soll in ihrer Funk­ti­on als Ver­sor­gungs- und Dienst­leis­tungs­zen­trum des Ortes nicht durch die Ent­wick­lung der Dorf­ker­ne geschwächt wer­den. Letz­te­re sol­len im Gegen­satz zur neu­en Orts­mit­te als Treff­punk­te von hoher Auf­ent­halts­qua­li­tät an Pro­fil gewin­nen. Ein Dorf­la­den oder Bäcker mit Café oder anspre­chen­de gas­tro­no­mi­sche Ange­bo­te könn­ten daher das neue Gesicht der Dorf­ker­ne abrunden.

    Die Erwei­te­rung der Gas­tro­no­mie in Herold­statt wur­de gene­rell als Wunsch geäu­ßert. Dies kann sowohl für Ein­hei­mi­sche als auch für Tou­ris­ten den Ort auf­wer­ten, bele­ben und einen Treff­punkt schaf­fen. Um den Tou­ris­mus zu för­dern ist es not­wen­dig, dass Rad- und Fuß­rund­we­ge und deren Beschil­de­rung ver­bes­sert werden.

    Ideen, wie sich Neu­bau­ten in die bestehen­den Dorf­struk­tu­ren ein­fü­gen, die­se ergän­zen und auf­wer­ten kön­nen, sowie das Zusam­men­wir­ken von Gebäu­den und Frei­flä­chen wur­den als Gestal­tungs­rah­men zusam­men­ge­fasst. Für den Orts­teil Enn­a­beu­ren wur­de auf der Basis der bis­he­ri­gen Ergeb­nis­se ein städ­te­bau­li­cher Ent­wurf erstellt. Er leg­te fest, wel­che Mög­lich­kei­ten zur Nach­ver­dich­tung bestehen und wie der Orts­kern und die öffent­li­chen Flä­chen gestal­tet und auf­ge­wer­tet wer­den kön­nen. Die­ser städ­te­bau­li­che Ent­wurf wur­de im Juli 2022 in einer Klau­sur­ta­gung bera­ten und weiterentwickelt.

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